Funktionale Sicherheit in der Prozessindustrie - Grundlagen - Neu: Blatt 5 der VDI/VDE 2180

Themen / Lerninhalt

  • Grundlagen zur funktionalen Sicherheit (Netter)
  • Die Konzeption der neuen VDI/VDE 2180 (Blatt 1) (Matalla)
  • Das Sicherheitsmanagementsystem (Blatt 1) - Umsetzung in die Praxis (Matalla)
  • Anlagenplanung, -errichtung und -betrieb (Vortrag und Workshop zu Blatt 2) (Schmitt-Pauksztat)
  • Bewertung des finalen Elements - Funktionale Sicherheit mechanischer Komponenten (Blatt 4 und Stand der europäischen Normung) (Schumacher)
  • Erfassung und Analyse von Fehlern in PLT-Sicherheitseinrichtungen (NAMUR.smart) (Hablawetz)
  • Wie prüfe ich eine PLT-Sicherheitseinrichtung richtig? – Das neue NA 106 (Hablawetz)
  • Stand der Erarbeitung der VDI/VDE 2180 Blatt 5 Ein Basiskonzept (Schenk)
  • Werkzeuge zur Risikobeurteilung: Risikomatrix und Risikograph (Netter, Matalla)
  • Gruppenarbeit: Anwendung zweier Methoden am Beispiel einer Anlage, die der Störfallverordnung unterliegt (Netter, Matalla)

Im Kurs werden die Grundlagen zum aktuellen Stand der Sicherheitstechnik vermittelt.

Die Sicherheit verfahrenstechnischer Anlagen wird in der Chemischen Industrie bereits in der Planungsphase durch die Wahl möglichst inhärent sicherer Verfahren bzw. Verfahrensschritte berücksichtigt. Verbleibende sicherheitstechnische Aufgaben werden meist mit Mitteln der Verfahrenstechnik gelöst, wie z. B. druckfeste Auslegung oder Sicherheitsventile.

Sollte der Einsatz dieser Mittel nicht zweckmäßig oder allein nicht ausreichend sein, so werden Mittel der Prozessleittechnik eingesetzt.

Das breite Spektrum der verfahrenstechnischen Anlagen in der Chemischen Industrie erfordert für jede PLT-Sicherheitseinrichtung eine Einzelfallbetrachtung in einem interdisziplinär besetzten Sicherheitsgespräch. Dem schließen sich die weiteren Schritte des Sicherheitslebenszyklus, wie Planung, Errichtung und Betrieb an, die in das geforderte Sicherheitsmanagementsystem zu integrieren sind.

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