Als Fortbildungsveranstaltung im Sinne des § 9 Abs. 1 der 5. BImSchV für Störfallbeauftragte und Immissionsschutzbeauftragte anerkannt
Die Ersteller der VDI/VDE 2180 geben Ihnen alle wichtigen Informationen zur Norm sowie wertvolle praktische Hinweise für ihre Anwendung.
Als Fortbildungsveranstaltung im Sinne des § 9 Abs. 1 der 5. BImSchV für Störfallbeauftragte und Immissionsschutzbeauftragte anerkannt
Die VDI/VDE-Richtlinie 2180 konkretisiert die internationalen Normen IEC 61508 und IEC 61511, liefert eine Anleitung zu deren rechtssicherer Umsetzung in die Praxis und beschreibt den aktuellen Stand der Sicherheitstechnik. Im Mittelpunkt des Leitfadens stehen die Phasen Planung, Errichtung und Betrieb innerhalb des Sicherheitslebenszyklus sowie deren Integration in das Sicherheitsmanagementsystem.
Weiterhin werden Methoden und Werkzeuge zur Risikoermittlung und Risikoreduzierung (Risikograph und Risikomatrix) vorgestellt und in einer Gruppenarbeit vertieft.
Das neue Blatt 5 beschreibt eine pragmatische Vorgehensweise, die insbesondere für kleine und mittelständische Unternehmen interessant sein kann. Bei unverändert hohem Sicherheitsniveau wird auf einige Sonderfälle verzichtet und damit die Anwendung der Norm vereinfacht. Beispielsweise werden feste Prüfzyklen verwendet und auf eine PFD- Berechnung für jeden Einzelfall verzichtet. Außerdem werden PLT-BS (Betriebseinrichtung mit Sicherheitsfunktion) ausgelassen und nur noch zwischen SIL2 und SIL3 differenziert.
Am ersten Abend wird ein gemeinsames Abendessen in einer typischen Frankfurter Äppelwoikneipe organisiert. Hier können mit einigen der Referenten Inhalte weiter vertieft, spezielle Fragen beantwortet und Networking betrieben werden.
Ein weiterer Fortbildungskurs am 11.03.2027, SIL-Berechnung leicht gemacht, behandelt das Thema PFD-Berechnung von PLT-Sicherheitseinrichtungen.
Die Teilnehmenden lernen die wesentlichen Inhalte der VDI/VDE 2180 sowie deren praktische Umsetzung kennen.
VDI/VDE 2180 Blatt 1 beschreibt die wesentlichen Grundlagen und Anforderungen der funktionalen Sicherheit und zeigt konkret, wie eine PLT-Sicherheitseinrichtung auf Basis einer Spezifikation aus der Sicherheitsbetrachtung ausgestaltet sein muss. Blatt 2 fokussiert sich auf die entsprechende Umsetzung. Die Inhalte beider Blätter werden vorgestellt und praxisnah vertieft – neben Vorträgen kommen dabei Workshops und Gruppenarbeiten zum Einsatz.
Zusätzlich werden Methoden zur Risikoermittlung (Risikograph und Risikomatrix) vorgestellt und deren Anwendung in einer Gruppenarbeit vertieft.
Fachleute, die PLT-Sicherheitseinrichtungen planen, projektieren und betreiben und andere interessierte Fachleute mit Grundkenntnissen der Prozessleittechnik aus allen Arbeitsgebieten, z.B.
Die Referenten sind Praktiker aus Industrie, Behörden und Prüfinstituten, die fast alle an der Erarbeitung der VDI/VDE 2180 sowie teilweise auch an der IEC 61511 mitgewirkt haben und ihre langjährige praktische Erfahrung in dieses Seminar einbringen.
Norbert Matalla ist für die inhaltliche Organisation des Kurses verantwortlich. Er war bis zu seinem Ruhestand mehr als 30 Jahre bei BASF in unterschiedlichen technischen Leitungsfunktionen und im Bereich der funktionalen und elektrischen Sicherheit tätig.
National und international arbeitete er an der Erstausgabe und der Maintenance der IEC 61511 mit und war als Obmann für die Revision mehrerer Ausgaben der VDI/VDE 2180 verantwortlich. Zusätzlich leitete er die Dechema-Fachgruppe funktionale Sicherheit und brachte seine Praxiserfahrungen in mehreren Arbeitskreisen und als Arbeitsfeldleiter der NAMUR ein.
Dr. Gregor Schmitt-Pauksztat arbeitet seit 20 Jahren bei Bayer in Leverkusen, etwa 10 Jahre davon bei der Prozess- und Anlagensicherheit im Bereich Funktionale Sicherheit.
Er ist seit mehreren Jahren in unterschiedlichen Fachgremien der funktionalen Sicherheit tätig:
Friedrich Rubner ist aktuell Leiter der Instandhaltung bei euroAPI im Industriepark Hoechst. In der IGR war er Gründungsmitglied des AK Betriebsbewährung und hat die Guideline Technik zur Betriebsbewährung mit verfasst. Außerdem leitet er das Fachreferat Druck und das Arbeitsfeld MSR-Technik, das für alle Fachreferate der Messtechnik verantwortlich ist. Bei der NAMUR hat er an mehreren NAMR-Empfehlungen und als Obmann im AK 3.1, Sensortechnik und im AK 3.11, Druck und Temperatur mitgearbeitet
Dirk Hablawetz ist nach beruflichen Stationen beim TÜV Süd, Q-Labs und HIMA seit 2001 bei BASF tätig. Dort ist er im Global Engineering Experte für Funktionale Sicherheit und leitet das entsprechende globale Kompetenzteam. Zusätzlich vertritt er die BASF in nationalen und internationalen Gremien, u.a.
Ludwig Schenk war als Projektingenieur und Leiter der Instandhaltung mehrere Jahre in unterschiedlichen Anlagen in Marl und Castrop-Rauxel tätig. Aktuell ist er Dezernent für Anlagensicherheit beim FB74 des LANUKs und begutachtet als Sachverständiger Sicherheitsberichte im Rahmen von Genehmigungsverfahren. Seine inhaltlichen Schwerpunkte sind Funktionale Sicherheit, Explosionsschutz und Cyber-Security. Er arbeitet in der Fachgruppe Funktionale Sicherheit der DECHEMA mit und hat im zuständigen Fachausschuss die aktuelle VDI/VDE 2180 mit verfasst.
Dr.-Ing. Jan Schumacher arbeitet seit seinem Maschinenbau-Studium an der RWTH Aachen University beim TÜV Rheinland Industrie Service. Sein Hauptarbeitsgebiet ist die Funktionale Sicherheit mechanischer Komponenten. Daneben arbeitet er in mehreren Normungsgremien mit:
Dr. Stefanie Stutzmann leitet in der Infraserv Höchst die Abteilung Anlagen- und Maschinensicherheit und ist Störfallbeauftragte für die Infraserv sowie weitere Unternehmen am Standort Höchst sowie Sachverständige nach §29b BImSchG. Ihr Schwerpunktthema ist die sicherheitstechnische Bewertung von Anlagen, z.B. Durchführung von Sicherheitsbetrachtungen (PAAG/HAZOP), Erstellung von Explosionsschutzkonzepten, Bearbeitung von Genehmigungsanträgen. Sie arbeitet in den Arbeitskreisen für Funktionale Sicherheit der Interessengemeinschaft Regelwerke (IGR), der Dechema sowie im VDI bei der Erarbeitung der VDI/VDE 2180 mit.
Tag 1: 10 Uhr bis 17 Uhr
Tag 2: 9 Uhr bis 17 Uhr
Telefon 06172 89938-747
E-Mail
Ihre Ansprechpartner
Torsten Huß
Leiter Weiterbildung
Nicola Gruß
Referentin Weiterbildung
Lubna Koch
Referentin Weiterbildung