Entwicklung von Werkstoffbeständigkeitsdiagrammen und Beschichtungen für chlorhaltige Hochtemperaturatmosphären im Anlagenbau, Teil 1

13266 N

Bild Forschungsprojekt

Hochtemperaturofen in Betrieb

Laufzeit: 01.05.2002 - 30.09.2005
Geldgeber: Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie über AiF
Bearbeiter: Sébastien Doublet
Arbeitsgruppe: Hochtemperaturwerkstoffe

Hochtemperatur-Chlorkorrosion tritt bei diversen industriellen Prozessen der Chlorchemie aber auch der Sondermüll- und Hausmüllbehandlung auf. Insbesondere bei hohen Temperaturen von über 500°C findet bei metallischen Werkstoffen ein starker Korrosionsangriff statt, wobei die betroffenen Werkstoffe anstelle einer schützenden Oxidschicht flüchtige Metallchloride ausbilden, die aus der Werkstoffoberfläche abdampfen und zu einem rapiden Materialabtrag führen. Erschwerend kommt hinzu, dass sich ein Kreislaufprozess ausbilden kann, bei dem abdampfende Metallchloride in Bereichen höherer Sauerstoffpartialdrücke an der Werkstoffoberfläche aufoxidiert werden und das dabei freigesetzte Chlor zurück in den Werkstoff gelangen und dort wiederum zur Chloridbildung führen kann. Dieser Prozess wird 'Aktive Oxidation' genannt.

zurück
BMWi-Logo

Das IGF-Vorhaben Nr. 13266 N der Forschungsvereinigung DECHEMA-Forschungsinstitut, Theodor-Heuss-Allee 25, 60486 Frankfurt am Main wurde über die AiF im Rahmen des Programms zur Förderung der industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert.

Jetzt Stifter werden