Modulare Automatisierung zum Anfassen – Praxis-Workshop: Vom Modulkonzept über MTP bis zur Orchestrierung am Beispiel einer Mischanlage

4. November 2026
Frankfurt am Main
Teaserbild

Der eintägige Praxis-Workshop zeigt den vollständigen Workflow der modularen Automatisierung anhand eines Aperol-Cocktail-Mixers. Die Teilnehmenden durchlaufen alle Schritte – von der Modulkonzeption über die Erstellung eines MTP und die Ableitung von Automatisierungscode bis hin zur Integration in ein Prozessleitsystem.
Ziel ist es, das Zusammenspiel von MTP, Automatisierungslogik und OPC UA praxisnah und kompakt erlebbar zu machen.

Der Workshop vermittelt praxisnah und durchgängig den kompletten Workflow der modularen Automatisierung – von der Konzeptionierung eines Moduls über die Erstellung des dazugehörigen Module Type Package (MTP), die Umsetzung in Automatisierungslogik bis hin zur Integration in ein Prozessleitsystem (POL) per MTP.

Als anschauliches Demonstrationsobjekt dient ein modularer Aperol-Cocktail-Mixer. An diesem realitätsnahen, aber bewusst vereinfachten Beispiel, erleben die Teilnehmen-den, wie aus einer funktionalen Modulidee eine interoperable, standardisierte und orchestrierbare PEA inklusive MTP entsteht.

Im Verlauf des Tages werden zunächst die funktionalen Anforderungen und Services des Moduls strukturiert erarbeitet. Darauf aufbauend wird ein MTP erstellt, das alle für die Integration notwendigen Informationen – wie Dienste, Parameter, Zustände und Bedienbilder – strukturiert beschreibt.
Anschließend wird gezeigt, wie die Inhalte des MTP systematisch in Automatisierungslogik überführt werden. Dabei wird der Zusammenhang zwischen Service-Definition, Zustandsmodell und Steuerungscode transparent gemacht. Der generierte bzw. vorbereitete Code wird ausgeführt und über OPC UA zugänglich gemacht.

Im letzten Schritt erfolgt die Integration des Moduls in ein Prozessleitsystem. Die Teilnehmenden erleben, wie das MTP importiert, die Dienste orchestriert und der Aperol-Mixer über standardisierte Schnittstellen bedient wird. Damit wird der Plug-&-Produce-Ansatz live realisiert.

Der Workshop verbindet konzeptionelle Grundlagen mit praktischer Umsetzung und macht die einzelnen Schritte der modularen Automatisierung unmittelbar nachvollziehbar.

Und wenn am Ende des Tages alle Services sauber orchestriert, Zustände korrekt durchlaufen und Schnittstellen erfolgreich integriert sind, werden die erreichten Meilensteine mit einem vollautomatisch gezapften Aperol gefeiert – selbstverständlich servicebasiert ausgelöst.

Zielsetzung

Teilnehmerkreis - Für wen ist das Seminar gemacht?

Fachliche Voraussetzungen

Programm

Form der Wissensübermittlung

Kurstyp / Format

Vortragender

Teilnahmegebühr

Veranstaltungsort & Übernachtung


Bildquelle: Semodia

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