Der eintägige Praxis-Workshop zeigt den vollständigen Workflow der modularen Automatisierung anhand eines Aperol-Cocktail-Mixers. Die Teilnehmenden durchlaufen alle Schritte – von der Modulkonzeption über die Erstellung eines MTP und die Ableitung von Automatisierungscode bis hin zur Integration in ein Prozessleitsystem.
Ziel ist es, das Zusammenspiel von MTP, Automatisierungslogik und OPC UA praxisnah und kompakt erlebbar zu machen.
Der Workshop vermittelt praxisnah und durchgängig den kompletten Workflow der modularen Automatisierung – von der Konzeptionierung eines Moduls über die Erstellung des dazugehörigen Module Type Package (MTP), die Umsetzung in Automatisierungslogik bis hin zur Integration in ein Prozessleitsystem (POL) per MTP.
Als anschauliches Demonstrationsobjekt dient ein modularer Aperol-Cocktail-Mixer. An diesem realitätsnahen, aber bewusst vereinfachten Beispiel, erleben die Teilnehmen-den, wie aus einer funktionalen Modulidee eine interoperable, standardisierte und orchestrierbare PEA inklusive MTP entsteht.
Im Verlauf des Tages werden zunächst die funktionalen Anforderungen und Services des Moduls strukturiert erarbeitet. Darauf aufbauend wird ein MTP erstellt, das alle für die Integration notwendigen Informationen – wie Dienste, Parameter, Zustände und Bedienbilder – strukturiert beschreibt.
Anschließend wird gezeigt, wie die Inhalte des MTP systematisch in Automatisierungslogik überführt werden. Dabei wird der Zusammenhang zwischen Service-Definition, Zustandsmodell und Steuerungscode transparent gemacht. Der generierte bzw. vorbereitete Code wird ausgeführt und über OPC UA zugänglich gemacht.
Im letzten Schritt erfolgt die Integration des Moduls in ein Prozessleitsystem. Die Teilnehmenden erleben, wie das MTP importiert, die Dienste orchestriert und der Aperol-Mixer über standardisierte Schnittstellen bedient wird. Damit wird der Plug-&-Produce-Ansatz live realisiert.
Der Workshop verbindet konzeptionelle Grundlagen mit praktischer Umsetzung und macht die einzelnen Schritte der modularen Automatisierung unmittelbar nachvollziehbar.
Und wenn am Ende des Tages alle Services sauber orchestriert, Zustände korrekt durchlaufen und Schnittstellen erfolgreich integriert sind, werden die erreichten Meilensteine mit einem vollautomatisch gezapften Aperol gefeiert – selbstverständlich servicebasiert ausgelöst.
Ziel des Workshops ist es, den Teilnehmenden ein ganzheitliches Verständnis des modularen Automatisierungsworkflows zu vermitteln.
Die Teilnehmenden:
Der Fokus liegt auf Nachvollziehbarkeit und Systemverständnis – nicht auf detaillierter Programmierung einzelner Codezeilen.
Der Workshop richtet sich an Fach- und Führungskräfte aus den Bereichen:
Insbesondere angesprochen sind Personen, die modulare Anlagenkonzepte bewerten, planen oder umsetzen.
Grundkenntnisse der Automatisierungstechnik werden vorausgesetzt.
Kenntnisse zu MTP oder OPC UA sind hilfreich, aber nicht erforderlich.
Programmierkenntnisse werden nur in geringem Maße vorausgesetzt, durch gezielte Anleitungen und vorgefertigter Code-Bausteine ist der Erfolg garantiert.
Einführung und Kontext
Modulkonzeption am Beispiel „Aperol-Mixer“
Erstellung eines MTP
Von MTP zur Automatisierungslogik
OPC UA und Integration in POL
Diskussion und Einordnung
Interaktiver Präsenz-Workshop mit Live-Demonstration, geführten Arbeitsschritten, Diskussion und Praxisbeispiel. Soft- und Hardware wird gestellt, ein eigener Laptop ist jedoch von Vorteil.
Dr.-Ing. Lukas Grahl, Semodia GmbH
inkl. digitale Kursunterlagen, Teilnahmezertifikat, Mittagsimbiss und Pausengetränke
| 1.150,00 EUR | Teilnahmebgebühr |
|---|---|
| 1.095,00 EUR | Teilnahmegebühr - Gruppenbuchung ab 5 Personen |
| 575,00 EUR | Teilnahmegebühr - Studierende / Doktoranden abhängig von Verfügbarkeit, Nachweis erforderlich |
Bildquelle: Semodia
Telefon 06172 89938-747
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