DECHEMA-Zentrum für Korrosion und Korrosionsschutz

Bild Forschungsprojekt

Das DECHEMA-Forschungsinstitut (DFI) betreibt seit mehr als 50 Jahren Korrosionsforschung und bietet damit optimale Voraussetzungen, um von den elektrochemischen Grundlagen und Messmethoden über nanotechnologische Ansätze bis hin zu den Werkstoffwissenschaften mit Fokus auf Hochtemperaturwerkstoffe die notwendigen Expertisen zusammenzuführen. Um diese der Industrie in gebündelter Form anbieten zu können, werden sie nunmehr im DECHEMA-Zentrum für Korrosion und Korrosionsschutz etabliert.

Dieses greift auf die einmalige hausinterne Kombination an Kompetenzen in der elektrolytischen Korrosion, der Hochtemperaturkorrosion, der Elektrochemie und gegebenenfalls auch der Biologie zurück. Als horizontale Querschnittsdisziplin ist weiterhin die Materialcharakterisierung hervorzuheben, für die ein breites Portfolio an analytischer Ausstattung zur Verfügung steht. Sinnvoll ergänzt wird dies durch die Korrosionsdatensammlungen (DECHEMA-Werkstofftabelle, Corrosion Handbook) und die Zentralen der deutschen (GfKORR), europäischen (EFC) und weltweiten Korrosionscommunity (WCO) beim DECHEMA e.V. Das DFI bietet damit Werkstoff- und Korrosionsforschung aus einer Hand, von der Neuentwicklung von Werkstoffen und Schutzmaßnahmen über die Korrosionsuntersuchung und -prüfung bis zur Schadensaufklärung. So wird die gesamte Lebensdauer von Werkstoffen in verschiedensten industriellen Umgebungen und über den gesamten Temperaturbereich abgebildet.

PD Dr.-Ing. Wolfgang Fürbeth

Bildquelle(n):AdobeStock

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