Potential des Halogeneffektes für neuartige Hochtemperaturleichtbaulegierungen mit Al-Gehalten weniger als 48 At.-%

177 ZN

Bild Forschungsprojekt

Hochtemperaturofen in Betrieb

Laufzeit: 01.04.2005 - 31.07.2007
Geldgeber: Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie über AiF
Bearbeiter: Dr. Patrick Masset
Arbeitsgruppe: Hochtemperaturwerkstoffe

Legierungen auf der Basis von TiAl eröffnen aufgrund ihrer mechanischen Eigenschaften bei hohen Temperaturen neue Möglichkeiten in der Hochtemperaturtechnik (Turbinenschaufeln in Flugzeugbetriebwerken, Motorventile, …). Ihr Einsatz bei Temperaturen oberhalb von 700 °C wird durch einsetzende Hochtemperaturkorrosion begrenzt. Mit der Nutzung des Halogeneffektes kann die Oxidationsbeständigkeit der Legierungen von TiAl deutlich verbessert werden. Die Halogierung kann durch Halogen-Ionenimplantation in die Metalloberfläche der Legierung durchgeführt werden. Bisher wurden die thermodynamischen Berechnungen zum Modell des Halogeneffektes nur an der Legierung γ-TiAl durchgeführt. Ziel des Projektes ist, das Potential des Halogeneffektes für Legierungen mit Al-Gehalten weniger at 48 At.-% zu untersuchen.

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Das IGF-Vorhaben Nr. 177 ZN der Forschungsvereinigung DECHEMA-Forschungsinstitut, Theodor-Heuss-Allee 25, 60486 Frankfurt am Main wurde über die AiF im Rahmen des Programms zur Förderung der industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert.

Kontakt:

Prof. Dr.-Ing. Michael Schütze

Tel.: 069 / 7564-337

E-Mail: schuetze

 

Publikationen

Poster (PDF)

A. Donchev, H.-E. Zschau, M. Schütze, in "Trends in Electrochemistry and Corrosion at the Beginning of the 21st Century" (2004), 1097

A. Donchev, B. Gleeson, M. Schütze, Intermetallics 11 (2003), 387

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