Untersuchung der Inkubationsmechanismen und Quantifizierung des Einflusses von Cl-Verunreinigungen in Metal Dusting Atmosphären

13802

Bild Forschungsprojekt

Hochtemperaturofen in Betrieb

Laufzeit: 01.07.2003 - 30.06.2006
Geldgeber: Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie über AiF
Bearbeiter: Daniel Röhnert
Arbeitsgruppe: Hochtemperaturwerkstoffe

In zahlreichen Anlagen der petrochemischen Industrie stellt das Phänomen des Metal Dusting ein schwerwiegendes Problem dar. Sowohl in Crack-Anlagen wie auch Reformer-Einheiten, die zwischen 450°C und 900°C betrieben werden, vollzieht sich ein korrosiver Angriff durch den Feedstock, der hauptsächlich aus Kohlenmonoxid und Wasserstoff (+Wasserdampf) besteht. In diesen reduzierenden, stark aufkohlenden Atmosphären kommt es selbst an hochlegierten Werkstoffen zu einer massiven Schädigung durch Pitting, die nach Ausbruch schnell verläuft und erhebliche Produktionsausfälle verursacht. Dies tritt oftmals nach einigen Tausend Stunden Betriebsdauer spontan erscheinend auf, wobei die Veränderung der Werkstoffe während der Inkubationszeit und deren Einfluß auf den Metal Dusting Angriff ungeklärt ist. Das Vorhaben ergündet daher mit einer oberflächenanalytischen Studie der zunächst schützenden Oxidschicht die Parameter, die zu Störungen innerhalb der Oxidschicht wie auch ihrem Versagen führen.

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Das IGF-Vorhaben Nr. 13802 der Forschungsvereinigung DECHEMA-Forschungsinstitut, Theodor-Heuss-Allee 25, 60486 Frankfurt am Main wurde über die AiF im Rahmen des Programms zur Förderung der industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert.

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