Pseudomonas putida als universeller Biokatalysator für die selektive Oxidation von Monoterpenen

Bild Forschungsprojekt
Laufzeit: 01.02.2011 - 31.07.2013
Partner: Universität Düsseldorf
Geldgeber: AiF
Arbeitsgruppe: Bioverfahrenstechnik

In diesem produkt- und verfahrensorientierten Forschungsansatz werden durch gezielte molekularbiologische Optimierung des lösungsmitteltoleranten Bakteriums Pseudomonas putida die Herausforderungen der Ganzzellbiotransformation hydrophober toxischer Verbindungen, wie z.B. geringe Biokatalysatoraktivität und -stabilität, am Beispiel der Oxidation der Monoterpene  α‑Pinen und Limonen adressiert.

Die zu entwickelnde Technologie besitzt Plattformcharakter, da daraus ein maßgeschneiderter Mikroorganismus für die Expression cofaktorabhängiger Oxygenasen und den Einsatz im Zweiphasen-Bioprozess resultiert. Somit eröffnet sich mittelfristig über die Stoffklasse der Terpene hinaus ein universeller Einsatz des Systems für regio- und stereoselektive Oxyfunktionalisierungen organischer Verbindungen in den unterschiedlichsten Anwendungsgebieten der chemischen und pharmazeutischen Industrie. Aufbauend auf den geplanten Forschungsergebnissen kann ein direkter biotechnischer Zugang zu terpenoiden Naturstoffen von wirtschaftlicher Bedeutung für KMU der Pharma- und Feinchemikalienindustrie erarbeitet werden.

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Das IGF-Vorhaben Nr. der Forschungsvereinigung DECHEMA-Forschungsinstitut, Theodor-Heuss-Allee 25, 60486 Frankfurt am Main wurde über die AiF im Rahmen des Programms zur Förderung der industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert.

Das IGF-Vorhaben Nr. 16900N der Forschungsvereinigung DECHEMA e.V., Theodor-Heuss-Allee 25, 60486 Frankfurt am Main wurden über die AiF im Rahmen des Programms zur Förderung der industriellen Gemeinschaftsforschung und -entwicklung (IGF) vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert.

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