Entwicklung eines Verfahrens zur gerichteten Immobilisierung von Häm-Proteinen an leitfähigen Polymeren

Bild Forschungsprojekt

 

Laufzeit:  01.10.2010 - 31.03.2013
Geldgeber:  AiF
Arbeitsgruppe:  Bioverfahrenstechnik

Bekannte Beispiele für Häm-Proteine sind z.B. Hämoglobin und Myoglobin, die beide über ihre prosthetischen Hämgruppe molekularen Sauerstoff binden können. Weitere Häm-haltige Proteine sind Peroxidasen, Wasserstoffperoxid zersetzende Katalasen und diverse Cytochrome, die an Elektronentransport, Energiegewinnung und verschiedenen Stoffwechselreaktionen beteiligt sind. Aufgrund ihrer metabolischen Vielseitigkeit sind Häm-Proteine von großem Interesse für biokatalytische und sensorische Anwendungen. In diesem Projekt wird die gerichtete Immobilisierung von Häm-Proteinen an leitfähigen Polymeren untersucht, mit dem Ziel eine direkte elektrochemische Kommunikation zwischen Protein und Elektrode zu etablieren.  Hierfür wird eine artifizielle Häm-Gruppe über entsprechende Abstandshaltermoleküle an das Polymer gebunden. Die Häm-Gruppe des Proteins wird extrahiert und das Häm defiziente Apoprotein wird um das artifizielle Häm-Polymer Konstrukt rückgefaltet um ein funktionelles Holoprotein zu erhalten, das direkt mit der Elektrode verbunden ist.

 

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Das IGF-Vorhaben Nr. der Forschungsvereinigung DECHEMA-Forschungsinstitut, Theodor-Heuss-Allee 25, 60486 Frankfurt am Main wurde über die AiF im Rahmen des Programms zur Förderung der industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert.

Das IGF-Vorhaben Nr. 16728N der Forschungsvereinigung DECHEMA e.V., Theodor-Heuss-Allee 25, 60486 Frankfurt am Main wurden über die AiF im Rahmen des Programms zur Förderung der industriellen Gemeinschaftsforschung und -entwicklung (IGF) vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert.

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