Neuartiger Korrosionsschutz durch Verwendung mikrobieller extrazellulärer polymerer Substanzen (Biofilm-induzierte Korrosionsinhibition)

263 ZN

Bild Forschungsprojekt
Laufzeit:  01.11.2007 - 30.04.2010
Partner:  Biofilmcenter Universität Duisburg-Essen
Geldgeber:  AiF
Bearbeiter:  M.Sc. David Holuscha
Arbeitsgruppe:  Korrosion

Projektziel

Ziel dieses Projekts war die Entwicklung eines neuartigen Korrosionsschutzverfahrens, das auf dem Einsatz mikrobieller Stoffwechselprodukte beruhen soll. Dabei sollten neben lebenden Biofilmen auch solche abiotische Substanzen identifiziert und hinsichtlich ihrer Schutzwirkung getestet werden, die auf der Basis von bakteriell produzierten extrazellulären polymeren Substanzen (EPS) gewonnen werden sollten. Eine der wesentlichen Motivationen waren Angaben in der Literatur, dass manche EPS erfolgreich die Adhäsion von Schadorganismen verhindern können. Die angestrebten Versuchs-ergebnisse sollten primär dazu dienen, die Schutzwirkungen und -mechanismen bei Eisenbasislegierungen im aktiven (St37) und passiven Werkstoffzustand (1.4301) zu ermitteln. Ergänzend wurden Untersuchungen auch an reinem Eisen in das Programm miteinbezogen. Im Zentrum des Projekts sollten solche Biofilme bzw. biogene Substanzen stehen, welche die Adhäsion von Schad-Organismen vermindern oder unterdrücken und dadurch u. a. Schäden infolge von mikrobiell beeinflusster Korrosion (microbially influenced corrosion, MIC) verhindern können. Darauf aufbauend sollte anschließend ein praktikables Konzept für MICI (microbially influenced corrosion inhibition) entwickelt werden.

 

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Das IGF-Vorhaben Nr. 263 ZN der Forschungsvereinigung DECHEMA-Forschungsinstitut, Theodor-Heuss-Allee 25, 60486 Frankfurt am Main wurde über die AiF im Rahmen des Programms zur Förderung der industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert.

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